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Smart Grid Software von Lockheed kann Ladeprozess von Elektroautos steuern

28. Januar 2010 in Allgemein, Systeme und Software, Unternehmensnews

Mit Lockheed Martin veröffentlich ein weiteres Schwergewicht ein Softwaresystem (Smart Energy Enterprise Suite, or SEEsuite(tm)) zur Steuerung von Smart Grids. Lockheed adressiert hierbei sowohl Utilities als auch Militärs. Das Softwaresystem umfasst Module für die dezentrale Erzeugung, die Zustandskontrolle im Netz und die integrierte Netzwerksteuerung. Mit dem Modul SSELoad werden hierbei auch die Lade- und Entladeprozesse von Elektroautos und anderen Akkumulatoren steuerbar. So können die Batterien genutzt werden, um Lastspitzen im Netz zu glätten. Hierbei können Regelenergie, Sekundärregelung und Minutenreserve durch Elektromobile unterstützt werden, falls die Netzanbindungen dies zuläßt.

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Standardisierung für Smart Meter kommt voran

27. Januar 2010 in Allgemein, Forschung, Systeme und Software

M/441 heißt das Standardisierungsmandant der Europäischen Union mit dem die Entwicklung und Anwendung im Bereich Smart Metering vereinheitlicht, vereinfacht und somit beschleunigt werden soll. Die EU verfolgt dabei das Ziel, dass 80% aller EU-Bürger bis 2020 mit Smart Metern ihren Verbrauch kontinuierlich kontrollieren, so Geld und letztlich Energie und Wasser sparen können. M/441 bezieht hierbei nicht nur Strom sondern auch Gas, Wasser und Wärme mit in die Standardisierung mit ein. Die mit der Standardisierung beauftragten Organisationen CENELEC, CEN und ETSI wollen im April 2010 Ergebnisse vorlegen. Nach eigenen Angaben liegen sie hierbei trotz der Vielzahl der Player im Zeitplan. Auf der Fachmesse Eworld energy & water wird man erste Muster für Multiy Utility Communication Meter (MUC) in Essen sehen können. (http://www.e-world-2010.com/)

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Konsortium um Großbank HSBC investiert 350 Mio. US$ in E-Mobility

26. Januar 2010 in Allgemein, E-Mobility

Ein Konsortium um die Großbank HSBC hat 350 Mio. US$ in das kalifornische Start-Up Better Place investiert. Better Place, an welchem auch der frühere SAP-Manager Shai Agassi beteiligt ist, will Infrastrukturen für E-Mobility errichten, welche einen Batteriewechsel ermöglichen werden. Das Start-Up, das als 5. best-finanziertes Start-Up aller Zeiten gilt, gibt an noch in 2011 eine erste Infrastruktur in Israel und Dänemark produktiv zu setzen. HSBC-Manager Stuart Gulliver, dessen Firma selbst 125 Mio. US$ investiert, geht davon aus, dass der Wechsel von Verbrennungs- auf Elektromotoren neue Chancen entstehen lassen wird, an welchen HSBC über Better Place nun bestens beteiligt ist. (Quelle)

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Open-Source, Smart Meter und Hausautomatisierung (digitalSTROM )

25. Januar 2010 in Allgemein, Systeme und Software, Unternehmensnews

Mit dem Slogan “Strom ist nicht länger dumm” wirbt digitalSTROM um Kooperationspartner und Kunden. digitalSTROM steht dabei für Einfachheit, Komfort, Sicherheit und Energietransparenz zum kleinen Preis zur Hausautomatisierung. Hierbei setzt digitalSTROM auf eine Kombinnation winziger Hardwarekomponenten mit Open Source-Software. Die Chips, die nur wenig größer sind als drei 5-Cent Münzen und so direkt in Elektrogeräte passen oder in einen kleinen Zwischenstecker uns senken bspw. den Standny-Stromverbrauch aller Geräte auf unter 0,3 Watt, zeigen per einfachem Ampelsystem übermäßigen Stromverbrauch an. Zusätzlich steigt der Komfort erheblich, da sich jedes Gerät, das an einem Chip hängt über einen beliebigen Schalter steuern läßt. Sogar Stereoanlagen lassen sich über einen normalen Lichtschalter damit steuern. Alle Chips eines Haushaltes lassen sich über eine digitalSTROM-Server (Open-Source) am Sicherungskasten verbinden und selbstverständlich so auch sicher über das Internet überwachen und steuern. digitalSTROM hat somit das Potenzial die Verlängerung des Smart Meters in das Haus hinein zu werden. Eine wesentliche Vorraussetzung, um Mehrwertdienste für Energieversorger zu ermöglichen.

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Der europäische Regulator veröffentlich “Factsheet on Smart Grids”

23. Januar 2010 in Allgemein, Forschung

Die ERGEG (European Energy Regulators) regt mit dem Factsheet on Smart Grids die Diskussion über die Kostensenkungspotenziale von Smart Grids an. Jeder Interessierte kann bis zum 1. März 2010 Kommentar an smartgrids@ergeg.org senden.

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SmartGrids ERA-Net stellt 5,6 Mio. EUR für Smart Grid Forschung bereit

23. Januar 2010 in Allgemein, Forschung

Norwegen, Dänemark, Niederlande, Schweiz, Estland, Österreich, Frankreich, Litauen und Belgien haben zusammen das SmartGrids ERA-Net Programm ins Leben gerufen und 5,6 Mio. EUR für Forschungs- und Industrieprojekte bereitgestellt. Der Call ist für Bewerbungen offen bis zum 15. März 2010.

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80% wollen einen Smart Meter

22. Januar 2010 in Allgemein, Forschung

Laut einer Accenture/Forsa Umfrage wollen ca. 80% der befragten Haushalten einen Smart Meter, um Strom zu sparen. Die Verbraucher selbst rechnen dabei mit einer Senkung ihres Energieverbrauchs um 10%. Die Umfrage wurde im Dezember 2009 mit 1000 Haushalten durchgeführt. Sogar 85% wünschten sich eine Anzeige im Haushalt, mit der man ablesen kann, wieviel Strom im Moment verbraucht wird.

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Toshiba liefert Komponenten für japanisches Smart Grid

18. Januar 2010 in Allgemein, Unternehmensnews

Der japanische Mischkonzern Toshiba hat einen ersten 40 Mio. Euro Auftrag für die Zulieferung von Komponenten für den Aufbau des japanischen Smart Grids erhalten. Auch die Energiekonzerne in Japan setzen in Zukunft auf die dezentrale Energieerzeugung und benötigen daher Smart Grids für die lokale Koordination von Verbrauch und Erzeugung. Auch wenn die 40 Mio. EUR gering sind, so wollen die Energieversorger Japans bis 2020 ca. 7,5 Mrd. Euro in die neuen Netze investieren. Auch in Japan sind Standards für die Smart Grids akuell ein Top-Thema. Die Regierung möchte in den kommenden 3 Jahren mit den führenden Energieversorgern relevante Standards definieren.

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Das Super-Grid in der Nordsee

16. Januar 2010 in Allgemein, Forschung, Investitionen

In der Wirtschaftswoche Online schreiben 

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Weiterer Erfolg für intelligente Stromzähler aus Österreich

14. Januar 2010 in Allgemein, Investitionen, Unternehmensnews

Siemens liefert 135.000 Geräte an deutsches Energieversorgungsunternehmen – im Rahmen einer Smart Metering-Gesamtlösung

Wien (OTS) – Mit einer zukunftsorientierten Smart Metering-Gesamtlösung unterstützt Siemens den deutschen Stromversorger EnBW Ostwürttemberg Donau Ries AG (EnBW ODR) beim Ausbau seines Netzes zu einem Smart Grid. Dazu liefert Siemens die Smart Metering-Infrastruktur auf Basis seines in Österreich entwickelten Verbrauchsdatenerfassungs- und Verteilnetzautomatisierungs-Systems AMIS. Ergänzt wird das System durch ein modernes Zählerdatenmanagementsystem. AMIS (Automated Metering and Information System) stellt neben anderen Arten von Endgeräten eine neue Generation von Stromzählern dar, die essentielle Bestandteile der intelligenten Stromnetze der Zukunft sind. AMIS wurde von Grund auf in Österreich entwickelt und die intelligenten Stromzähler werden von der burgenländischen Firma Becom produziert. Siemens Österreich ist außerdem das Headquarter für den weltweiten AMIS-Vertrieb und beherbergt konzernweite Kompetenzzentren für Smart Grid-Technologien.

“Siemens ist weltweit eines der wenigen Unternehmen, das die nötige Technologie und das Know-how für Smart Grids aus einer Hand anbieten kann. Siemens Österreich kann mit seinen Kompetenzen auf diesem Gebiet viel zum Erfolg der Smart Grid-Technologien beitragen”, so Siemens Österreich-Chefin Brigitte Ederer. Die Stromnetze der Gegenwart sind statische Gebilde. Durch die steigende Zahl von Stromerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien, die nicht konstant ins Netz einspeisen, werden die Netze komplexer und schwerer beherrschbar. In Zukunft braucht es daher eine flexibel und optimal gesteuerte Netzinfrastruktur. Smart Grids sind die Stromnetze der Zukunft, die eine lebendige Infrastruktur mit flexibler, schneller und wechselseitiger Kommunikation aller am Strommarkt beteiligten Einheiten darstellen. Für Smart Grids notwendige Komponenten sind intelligente Zähler, Intelligenz im Netz und Datenmanagement.

AMIS als Wegbereiter für Smart Grids
Das in Österreich entwickelte AMIS vereint die digitale Verbrauchsdatenerfassung und das Management von Verteilnetzen in einem System. Siemens bietet einerseits für Energieversorger eine Komplettlösung zur automatischen Erfassung von Stromverbrauchsdaten, indem es den zeitlichen Verlauf des Stromverbrauchs jedes einzelnen Stromkunden registriert. Andererseits erhalten die Kunden genaue Informationen über ihren Stromverbrauch. Was AMIS von allen bisherigen intelligenten Zählerlösungen unterscheidet, ist die Abdeckung der Lieferkette vom Erzeuger bis zum Verbraucher. AMIS wurde von Grund auf in Österreich entwickelt. Rund 25 Entwickler sind bei Siemens Österreich mit der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung von AMIS beschäftigt. Siemens Österreich beheimatet auch ein Kompetenzzentrum, das vor allem Know-how in der Verteilnetzautomatisierung, der Datenübertragung über das Niederspannungsnetz (Power Line Communication, PLC) und in der Zählermesstechnik bietet. Bei Siemens Österreich ist außerdem das Headquarter für den AMIS-Vertrieb mit weltweiter Geschäftsverantwortung inklusive Planung und Product-Lifecyclemanagement angesiedelt. “Als Verantwortlicher des Energy-Sektors freut es mich besonders, dass wir ein weiteres Projekt mit den intelligenten Stromzählern aus Österreich gewinnen konnten. In AMIS steckt österreichische Entwicklungsarbeit, Know-how aus Österreich und durch unsere Partnerschaft mit der Firma Becom gibt es auch einen heimischen Wertschöpfungsanteil durch die Fertigung und Eichung der Zähler”, so Gunter Kappacher, Vorstandsmitglied der Siemens AG Österreich und verantwortlich für den Bereich Energie im 19 Länder umfassenden Wirtschaftsraum CEE.

Auch für Wasser- und Gaszähler kompatibel
Mit AMIS als Teil einer Smart Metering-Gesamtlösung bietet Siemens dem süddeutschen Stromversorger EnBW ODR eine zukunftssichere Basis für künftige Smart Grid-Anwendungen im Netz, um beispielweise die vermehrte Einspeisung regenerativer Energiequellen zuzulassen und beherrschen zu können. Zudem will der Stromversorger das System nutzen, um Netzparameter wie Über- und Unterspannung sowie Kurzzeit- und Langzeitausfälle erfassen zu können. Durch detaillierte Informationen wie Erdschluss- und Kurzschlussanzeige soll der gesamte Netzbetrieb optimiert werden. Darüber hinaus sind Zusatzdienstleistungen wie das Erfassen der Gas- und Wasserverbrauchsdaten möglich. Siemens liefert insgesamt etwa 135.000 Zähler und Lastschaltgeräte sowie rund 3.500 Datenkonzentratoren des AMIS-Systems. Zu den Besonderheiten der Gesamtlösung gehören die Einbindung von etwa 17.000 Gas- und Wasserzählern sowie die fernwirktechnische Ausrüstung der AMIS-Datenkonzentratoren für etwa 1.700 Trafostationen und die Einbindung in das vorhandene System.

19 Pilotprojekte in Europa
In Österreich sind die intelligenten Stromzähler von Siemens in Oberösterreich, Kärnten und Salzburg im Testbetrieb. Am weitesten fortgeschritten ist die digitale Zählertechnologie in Oberösterreich. Die Energie AG hat seit 2007 10.000 Haushalte mit AMIS-Zählern ausgerüstet. Ab Anfang 2010 sollen weitere 50.000 Einheiten dazukommen. Bis 2011 sollen schon über 100.000 Geräte bei den Kunden eingebaut sein. Es konnten mit AMIS bisher sechs Projekte gewonnen werden. Insgesamt gibt es in Europa 19 Pilotprojekte.

Europäisches Kompetenzzentrum für Zählerdatenmanagement in Wien
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts für EnBW ODR ist die Anbindung des Meteringsystems über eine SAP-zertifizierte Schnittstelle an existierende IT-Systeme, zum Beispiel an ein Internetportal oder an Systeme für den Datenaustausch. Auch hier kann Siemens Österreich viel zum Erfolg des Projekts beitragen. Zur Entwicklung maßgeschneiderter Zählerdatenmanagementlösungen hat Siemens weltweit drei Kompetenzzentren eingerichtet: Wien ist dabei seit Anfang des Jahres 2008 neben Texas/USA und Nottingham/Vereinigtes Königreich einer der Standorte. Die Softwarespezialisten innerhalb des bei der Siemens AG Österreich angesiedelten Kompetenzzentrums entwickeln ein an den europäischen Markt angepasstes Zählerdatenmanagement, das in der Folge bei den Kunden implementiert wird. Auch der Vertrieb des Zählerdatenmanagementsystems EnergyIP in Europa wird von diesem

Wiener Kompetenzzentrum verantwortet.
“Mit Hilfe dieser Smart Metering-Gesamtlösung können Energieversorger ihren Kunden nicht nur innovative Tarife anbieten. Sie können durch genauere und kürzere Abrechnungsintervalle auch den Service verbessern. Letztlich werden besser informierte Stromkunden Energie effizienter nutzen und dabei nicht nur den CO2-Ausstoß reduzieren, sondern auch Geld sparen”, so Kappacher abschließend.

Rückfragehinweis: Mag. Christian Lettner, MA, Siemens AG Österreich, Communications – Media Relations, Tel.: +43 (0) 51 707 4046, Mobil: +43 (0) 664 80 117 24046, christian.lettner@siemens.com, www.siemens.at ~ OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT, OTS0096