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Toshiba liefert Komponenten für japanisches Smart Grid

18. Januar 2010 in Allgemein, Unternehmensnews

Der japanische Mischkonzern Toshiba hat einen ersten 40 Mio. Euro Auftrag für die Zulieferung von Komponenten für den Aufbau des japanischen Smart Grids erhalten. Auch die Energiekonzerne in Japan setzen in Zukunft auf die dezentrale Energieerzeugung und benötigen daher Smart Grids für die lokale Koordination von Verbrauch und Erzeugung. Auch wenn die 40 Mio. EUR gering sind, so wollen die Energieversorger Japans bis 2020 ca. 7,5 Mrd. Euro in die neuen Netze investieren. Auch in Japan sind Standards für die Smart Grids akuell ein Top-Thema. Die Regierung möchte in den kommenden 3 Jahren mit den führenden Energieversorgern relevante Standards definieren.

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Weiterer Erfolg für intelligente Stromzähler aus Österreich

14. Januar 2010 in Allgemein, Investitionen, Unternehmensnews

Siemens liefert 135.000 Geräte an deutsches Energieversorgungsunternehmen – im Rahmen einer Smart Metering-Gesamtlösung

Wien (OTS) – Mit einer zukunftsorientierten Smart Metering-Gesamtlösung unterstützt Siemens den deutschen Stromversorger EnBW Ostwürttemberg Donau Ries AG (EnBW ODR) beim Ausbau seines Netzes zu einem Smart Grid. Dazu liefert Siemens die Smart Metering-Infrastruktur auf Basis seines in Österreich entwickelten Verbrauchsdatenerfassungs- und Verteilnetzautomatisierungs-Systems AMIS. Ergänzt wird das System durch ein modernes Zählerdatenmanagementsystem. AMIS (Automated Metering and Information System) stellt neben anderen Arten von Endgeräten eine neue Generation von Stromzählern dar, die essentielle Bestandteile der intelligenten Stromnetze der Zukunft sind. AMIS wurde von Grund auf in Österreich entwickelt und die intelligenten Stromzähler werden von der burgenländischen Firma Becom produziert. Siemens Österreich ist außerdem das Headquarter für den weltweiten AMIS-Vertrieb und beherbergt konzernweite Kompetenzzentren für Smart Grid-Technologien.

“Siemens ist weltweit eines der wenigen Unternehmen, das die nötige Technologie und das Know-how für Smart Grids aus einer Hand anbieten kann. Siemens Österreich kann mit seinen Kompetenzen auf diesem Gebiet viel zum Erfolg der Smart Grid-Technologien beitragen”, so Siemens Österreich-Chefin Brigitte Ederer. Die Stromnetze der Gegenwart sind statische Gebilde. Durch die steigende Zahl von Stromerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien, die nicht konstant ins Netz einspeisen, werden die Netze komplexer und schwerer beherrschbar. In Zukunft braucht es daher eine flexibel und optimal gesteuerte Netzinfrastruktur. Smart Grids sind die Stromnetze der Zukunft, die eine lebendige Infrastruktur mit flexibler, schneller und wechselseitiger Kommunikation aller am Strommarkt beteiligten Einheiten darstellen. Für Smart Grids notwendige Komponenten sind intelligente Zähler, Intelligenz im Netz und Datenmanagement.

AMIS als Wegbereiter für Smart Grids
Das in Österreich entwickelte AMIS vereint die digitale Verbrauchsdatenerfassung und das Management von Verteilnetzen in einem System. Siemens bietet einerseits für Energieversorger eine Komplettlösung zur automatischen Erfassung von Stromverbrauchsdaten, indem es den zeitlichen Verlauf des Stromverbrauchs jedes einzelnen Stromkunden registriert. Andererseits erhalten die Kunden genaue Informationen über ihren Stromverbrauch. Was AMIS von allen bisherigen intelligenten Zählerlösungen unterscheidet, ist die Abdeckung der Lieferkette vom Erzeuger bis zum Verbraucher. AMIS wurde von Grund auf in Österreich entwickelt. Rund 25 Entwickler sind bei Siemens Österreich mit der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung von AMIS beschäftigt. Siemens Österreich beheimatet auch ein Kompetenzzentrum, das vor allem Know-how in der Verteilnetzautomatisierung, der Datenübertragung über das Niederspannungsnetz (Power Line Communication, PLC) und in der Zählermesstechnik bietet. Bei Siemens Österreich ist außerdem das Headquarter für den AMIS-Vertrieb mit weltweiter Geschäftsverantwortung inklusive Planung und Product-Lifecyclemanagement angesiedelt. “Als Verantwortlicher des Energy-Sektors freut es mich besonders, dass wir ein weiteres Projekt mit den intelligenten Stromzählern aus Österreich gewinnen konnten. In AMIS steckt österreichische Entwicklungsarbeit, Know-how aus Österreich und durch unsere Partnerschaft mit der Firma Becom gibt es auch einen heimischen Wertschöpfungsanteil durch die Fertigung und Eichung der Zähler”, so Gunter Kappacher, Vorstandsmitglied der Siemens AG Österreich und verantwortlich für den Bereich Energie im 19 Länder umfassenden Wirtschaftsraum CEE.

Auch für Wasser- und Gaszähler kompatibel
Mit AMIS als Teil einer Smart Metering-Gesamtlösung bietet Siemens dem süddeutschen Stromversorger EnBW ODR eine zukunftssichere Basis für künftige Smart Grid-Anwendungen im Netz, um beispielweise die vermehrte Einspeisung regenerativer Energiequellen zuzulassen und beherrschen zu können. Zudem will der Stromversorger das System nutzen, um Netzparameter wie Über- und Unterspannung sowie Kurzzeit- und Langzeitausfälle erfassen zu können. Durch detaillierte Informationen wie Erdschluss- und Kurzschlussanzeige soll der gesamte Netzbetrieb optimiert werden. Darüber hinaus sind Zusatzdienstleistungen wie das Erfassen der Gas- und Wasserverbrauchsdaten möglich. Siemens liefert insgesamt etwa 135.000 Zähler und Lastschaltgeräte sowie rund 3.500 Datenkonzentratoren des AMIS-Systems. Zu den Besonderheiten der Gesamtlösung gehören die Einbindung von etwa 17.000 Gas- und Wasserzählern sowie die fernwirktechnische Ausrüstung der AMIS-Datenkonzentratoren für etwa 1.700 Trafostationen und die Einbindung in das vorhandene System.

19 Pilotprojekte in Europa
In Österreich sind die intelligenten Stromzähler von Siemens in Oberösterreich, Kärnten und Salzburg im Testbetrieb. Am weitesten fortgeschritten ist die digitale Zählertechnologie in Oberösterreich. Die Energie AG hat seit 2007 10.000 Haushalte mit AMIS-Zählern ausgerüstet. Ab Anfang 2010 sollen weitere 50.000 Einheiten dazukommen. Bis 2011 sollen schon über 100.000 Geräte bei den Kunden eingebaut sein. Es konnten mit AMIS bisher sechs Projekte gewonnen werden. Insgesamt gibt es in Europa 19 Pilotprojekte.

Europäisches Kompetenzzentrum für Zählerdatenmanagement in Wien
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts für EnBW ODR ist die Anbindung des Meteringsystems über eine SAP-zertifizierte Schnittstelle an existierende IT-Systeme, zum Beispiel an ein Internetportal oder an Systeme für den Datenaustausch. Auch hier kann Siemens Österreich viel zum Erfolg des Projekts beitragen. Zur Entwicklung maßgeschneiderter Zählerdatenmanagementlösungen hat Siemens weltweit drei Kompetenzzentren eingerichtet: Wien ist dabei seit Anfang des Jahres 2008 neben Texas/USA und Nottingham/Vereinigtes Königreich einer der Standorte. Die Softwarespezialisten innerhalb des bei der Siemens AG Österreich angesiedelten Kompetenzzentrums entwickeln ein an den europäischen Markt angepasstes Zählerdatenmanagement, das in der Folge bei den Kunden implementiert wird. Auch der Vertrieb des Zählerdatenmanagementsystems EnergyIP in Europa wird von diesem

Wiener Kompetenzzentrum verantwortet.
“Mit Hilfe dieser Smart Metering-Gesamtlösung können Energieversorger ihren Kunden nicht nur innovative Tarife anbieten. Sie können durch genauere und kürzere Abrechnungsintervalle auch den Service verbessern. Letztlich werden besser informierte Stromkunden Energie effizienter nutzen und dabei nicht nur den CO2-Ausstoß reduzieren, sondern auch Geld sparen”, so Kappacher abschließend.

Rückfragehinweis: Mag. Christian Lettner, MA, Siemens AG Österreich, Communications – Media Relations, Tel.: +43 (0) 51 707 4046, Mobil: +43 (0) 664 80 117 24046, christian.lettner@siemens.com, www.siemens.at ~ OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT, OTS0096

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Google will Stromhändler werden

12. Januar 2010 in Allgemein, Investitionen, Unternehmensnews

Das Bewegung in den Energie- und Smart Grid kommt, konnte man spätestens mit der Ankündigung der Partnerschaft zwischen Google und GE im Februar 2009 feststellen. Damals hatte Google ein web-basiertes Energiedatenmanagement Tool namens PowerMeter zusammen mit GE angekündigt.

 

Nun holt Google weiter aus und hat bei der amerikanischen Energieregulierungsbehörde, der Federal Energy Regulatory Commission (FERC), einen Antrag auf Zulassung als Stromhändler gestellt. Google gibt jedoch an, nicht in großem Maßstab als Stromhändler in den Markt einzutreten, sondern sieht dies als Maßnahme, um sicherzustellen, dass Google langfristig CO2-Neutral wird. Hierzu soll insbesondere Ökostrom für den Betrieb der Serverfarms über Großhandelskonditionen eingekauft werden. Überschüssigen Strom wolle man wiederum in Netz weiterverkaufen. (Quelle)

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Ventyx stellt Smart Grid Softwarelösung vor

11. Januar 2010 in Allgemein, Unternehmensnews

Ventyx, weltweit tätiger Softwareanbieter für Energieversorger, kündigt mit den “Smart Grid Solutions” eine neue Softwarelösung für die Regio EMEA an. Ventyx bietet damit in Europa eine Softwarelösung an, die auf den Erfahrungen der SmartGridCity (TM) Boulder, Colorado basiert. (Quelle)

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GE macht Photovoltaikkraftwerke Smart Grid fähig

7. Januar 2010 in Allgemein, Systeme und Software, Unternehmensnews

Auf Basis der Windenergiekonverter hat General Eletric (GE) einen 600 kW Solorinverter entwickelt, welcher die starken Schwankung der Einspeisung bei großen Photovoltaikanlagen glättet und so die Einspeisung in das Stromnetz vereinfacht. Die Anlage hat die identische Hardware, wie die Windenergiekonverter, die Software wurde jedoch angepaßt. Somit steht diese erprobte Technologie nun auch für Photovoltaikanlagen zur Verfügung. (Quelle)

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Mehr Daten verbessern Netzsteuerung

9. Dezember 2009 in Allgemein, Unternehmensnews

Swissgrid-CEO Pierre-Alain Graf gibt an, die Netzsteuerung mit zeitnah verfügbaren Daten und somit “smarten” Netzkomponenten deutlich verbesser zu können. Als Beispiel nennt er in einem Handelsblattartikel die Bernina-Leitung, die Strom über den Pass nach Italien transportiert. Hätte Swissgrid Daten über die Temperatur des Kabels entlang der gesammten Trasse, so könnte die Leitung deutlich effizieter genutzt werden, da heute erforderliche Sicherheitsbereiche besser ausgenutzt werden könnten. Graf spricht auch davon, dass solche Modelle auch dem Kunden einen Vorteil bieten würde, da zur “Steuerung” des Stromflusses in Kombintion mit Smart Metern auch flexible Preismodelle einsetzbar wären, die dem Kunde Geld sparen würden und für die Energieversorger eine am Stromangeot orientierte Auslastung und somit höhere Effizienz ermöglichen würden. (Quelle)

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Austin (US) hat nach eigenen Angaben das erste Smart Grid

7. Dezember 2009 in Allgemein, Unternehmensnews

Andres Carvallo, CIO von Austin Energy bestätigt, dass die Phase 1 der Produktivsetzung eines Smart Grid abgeschlossen ist. In Austin, Texas, wurden hierzu 86.000 smarte Termostate und 410.000 Smart Meter zur Versorgung von über eine Million Haushalten installiert und sind in Betrieb. Carvallo gibt an, dass das Ausrollen über 5 Jahre benötigt hat und mehr als 150 Mio. US-Dollor gekostet hat. Austin Energy plant nun an den nächsten Schritten, welche die dezentralen Erzeuger, wie Photovolatikanlagen und eine intelligente Steuerung zusätzlich in das Netz integrieren werden. (Quelle)

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USA stecken den Markt ab

2. Dezember 2009 in Allgemein, Unternehmensnews

Die Analysten von Nanomarkets berichten in ihrer neuen Studie Opportunities for New Materials and Devices in the Smart Grid: 2010 to 2017 von einem Marktvolumen von 2010 bis 2017 in Höhe von 12 Mrd. US-Dollar für Lieferanten von Komponenten, Kabeln, Speichersystemen und Isolatoren. Auch gehen sie davon aus, dass insbesondere für neue Materialien und Halbleiterprodukten erhebliche Umsatzpotenziale bestehen. Beispielsweise gehen die Analysen davon aus, dass im Jahr 2017 über 500 Mio. US-Dollar Umsatz pro Jahr mit neuartigen Verbundstoff-Stromkabeln erzielt werden, die eine bis zu vierfache Kapazität bei höheren Spannungen und zeitgleich langsameren Alterungsprozessen ermöglichen werden. Allerdings gehen Sie davon aus, dass auch diese Kabel durch nanotube-Kabel ersetzt werden. Der detaillierte Report kann über die webseite von Nanomarkets bezogen werden.

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Gasnetz als Stromspeicher

6. Januar 2008 in Allgemein, Unternehmensnews

Jürgen Schmid, Leiter des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik, hält nach einem Bericht der Bayrischen Rundfunks das Gasnetz in Deutschland für hervorragenden geeignet, um im Smart Grid in Zukunft als Zwischenspeicher für Energie zu dienen. Ähnlich den Pumpspeicher-Kraftwerken soll In Zeiten in denen zu viel Strom produziert wird, durch Elektrolyse Wasserstoff erzeugt werden, der nach einer Veredelung zu Erdgas in Gasnetz eingespeist bzw. gespeicher werden kann.