Der E-Energykongress 2009 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, der am 26./27.11.2009 in Berlin stattfand war unerwartet erfolgreich, so dass nicht alle Anmeldungen angenommen werden konnten. Im Grußwort des Ministeriums und im Impulsvortrag von Prof. Henning Kagermann, ehemals Vorstandssprecher der SAP AP, wurde die weltweite Bedeutung von Smart Grids nochmals eindringlich deutlich. Die Resonanz in der Industrie zeigt gleichfalls auf, dass mit der Smart Grid Einführung zeitgleich auch die Hoffnung auf einen maßgeblichen Faktor zur Beendigung der Wirtschaftskrise gesehen wird. Insider gehen davon aus, dass die erforderlichen Investitionen in Smart Grids weltweit die Investitionen in das Internet um Größenordnungen übertreffen werden. Alleine die USA haben öffentliche Gelder in Höhe von 4 Mrd. $ zur Verfügung gestellt, um das Thema voranzutreiben. Hierzu sind weitere 4 Mrd. $ zu rechnen, welche durch Industriepartner eingebracht werden. Angesichts diese Investitionsvolumen sehen die Fördergelder der Bundesregierung zwar nur bescheiden aus. Allerdings hat Deutschland im Bereich der Netzautomatisierung aktuell einen Vorsprung von ca. 3 Jahren, der sich in den Modellregionen für EEnergy bereits heute beobachten läßt:
- eTelligence
Intelligenz für Energie, Märkte und Netze
Projektkoordinator: EWE AG
- E-DeMa
Entwicklung und Demonstration dezentral vernetzter Energiesysteme hin zum E-Energy Marktplatz der Zukunft
Projektkoordinator: RWE Rheinland Westfalen Netz AG
- MeRegio
Aufbruch zu Minimum Emission Regions
Projektkoordinator: EnBW Energie Baden-Württemberg AG
- Modellstadt Mannheim
Modellstadt Mannheim in der Metropolregion Rhein-Neckar
Projektkoordinator: MVV Energie AG
- RegModHarz
Regenerative Modellregion Harz
Projektkoordinator: RegenerativKraftwerk Harz GmbH & Co KG
- Smart Watts
Steigerung der Selbstregelfähigkeit des Energiesystems durch die Etablierung eines Internets der Energie
Projektkoordinator: utilicount GmbH & Co. KG
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