Methanisierung bzw. Windgas – Stromspeicher mit Zukunft
31. Januar 2012 in Forschung, Politik
Die Speicherung von Strom wird einer der Erfolgsfaktoren für ein “wirklich” smartes Smart-Grid, da nur mit der Funktion der “zeitlichen Überbrückung” der Umbau der Erzeugung wirtschaftlich erfolgen kann. Was hierzu technisch notwendig ist, ist weitgehend einfach beschrieben: Speichere Energie mit hohem Wirkungsgrad.
Windgas wird hierbei aktuell als eine der Möglichkeiten diskutiert, die den Charme hat, die Kosten durch eine doppelte Verwendbarkeit als direkte Strom- und Wärmequelle in den bestehenden Infrastrukturen niedrig zu halten. Letztlich ist es keine technische Frage, sondern eine betriebswirtschaftliche Frage, ob sich ein Speicher lohnt oder doch eher zusätzliche Netzkapazitäten und “steuerbare” Erzeuger, wie z.B. Biogasanlagen sinnvoll sein werden.
Update: Windgas, das durch Methanisierung (CO2-Zusetzung) aus Wasserstoff (Elektrolyse) und somit aus “überflüssigem” Erneuerbarem Strom erzeugt werden kann, kann zu 100% in die bestehende Infrastruktur der Erdgasnetze integriert werden. Kleinere Anlagen könnten auch direkt Wasserstoff in das Gasnetz einspeisen. Dies ist jedoch nur bis zu einem Anteil von ca. 10% Wasserstoff im Gesamtgas möglich.
Die Redaktion hat bereits versucht Firmen zu identifizieren, die sich im Windgas engagieren und sucht hier aktuell Informationen zu Unternehmen, die dieses Thema vorantreiben!
Smart-grids.org Redaktion (MS)
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