Die Akzeptanz von Smart-Metern ist das A-und-O für den Erfolg der Smart-Grids, da diese eine wichtige Basisvoraussetzung als primäre Messung für den Energieverbrauch für das Smart Grid darstellen. Beispiele in den USA zeigen, dass eine voreilige oder schlechte Einführung der Smart Meter-Technologie ohne eine adäquate Begleitung der Nutzer durch Aufklärung, Service und PR-Maßnahmen gefährlich sein kann. Das kürzliche Beispiel von Pacific Gas & Electric (PG&E ), die Nord- und Zentralkalifornien versorgen, zeigt, dass hier enorme Gefahren liegen. PG&E hat bereits 4 Millionen Zähler gegen Smart Meter ausgetauscht und wird noch weitere 6 Millionen Zähler in den nächsten 3 Jahre austauschen und hierfür insgesamt 2,2 Mrd. US-Dollar investieren. Vermehrte Beschwerden der Nutzer über ausbleibende Einspareffekte, höhere Strompreise, da die neuen Zähler mit bezahlt werden und signifikant höhere Stromverbräuche, die von den Kunden auf fehlerhafte neue Zähler zurückgeführt werden, untergraben die Akzeptanz der neuen Technologie hierbei teilweise.
Die hohe Zahl der Beschwerden hat inzwischen sogar die Politik auf den Plan gerufen, die teilweise bezweifelt, ob die neue Technologie bereits einsatzfähig ist. In den USA wird hierbei der Vorwurf gegenüber den Utilities immer größer durch die neuen Smart Meter primär die Ablese- und Forderungsmanagementkosten zu Lasten der Verbraucher zu reduzieren, da in den USA eine monatliche Ablesung heute die Regel darstellt. PG&E sah sich bspw. hierdurch bereits gezwungen in mehreren ganzseitigen Anzeigen die Vorteile der Smart Meter für den Verbraucher breit zu platzieren. (Quelle)
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