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EnCT-GmbH: Bloße Energieanzeige genügt dem Kunden nicht

7. Februar 2012 in Allgemein, Forschung, Unternehmensnews

Die Ergebnisse des ersten Vergleichstests Visualisierungs- und Smart-Home-Systeme offenbaren, was der Verbraucher will: Alle Visualisierungssysteme im Test steigern die Verbrauchstransparenz und damit das Kostenbewusstsein beim Verbraucher. Allerdings genügt die reine Verbrauchsanzeige nicht, so das Resümee der Forschungsgruppe EnCT, die im Auftrag von Energieversorgern sieben Smart-Home-Systeme in 35 Privathaushalten im Raum Freiburg erproben ließ. Kernfragen der wissenschaftlichen Begleituntersuchung zielten auf den Kundennutzen, die Kaufbereitschaft und die Praxistauglichkeit.

Was der Nutzer über die Verbrauchsanzeige hinaus will, weiß Geschäftsführer Dr. Arne Schäffler: „Die Befragungsergebnisse zeigen, dass Systeme mit Mehrwerten auf positivere Resonanz stoßen“. Mehrwerte können Zusatzinformationen etwa über den Verbrauch einzelner Haushaltsgeräten oder Ansteuerungsmöglichkeiten bieten. Sind Smart Home Systeme nur mit einem Display ausgestattet mit Informationen über den Gesamtverbrauch im Haushalt, sank das Interesse der Testhaushalte nach einigen Wochen ab, und die Nutzungshäufigkeit ließ stark nach. Das zeigen die Ergebnisse aus den Befragungen der 35 Haushalte. Untersucht wurden drei Smart-Home- und vier Energievisualisierungssysteme, die einen repräsentativen Querschnitt des derzeitigen Marktangebots bilden.

Interessant ist, wie die Systeme in den Haushalten das Thema Energieverbrauch bewusst gemacht haben. So berichteten Nutzer über den „Energie-Erziehungseffekt“ bei ihren Kindern oder über Investitionen in neue Haushaltgeräte als Folge der Verbrauchsanzeigen. Weiter fordern die Verbraucher gute Anleitungen und die leichte Erschließung des Systems, was nicht bei allen Systemen im Test gegeben war.

Der Praxistest fand statt in Kooperation mit dem Südbadischen Energieversorger badenova sowie der Hamburger REE! Managementgesellschaft. (Quelle: EnCT-GmbH)

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Methanisierung bzw. Windgas – Stromspeicher mit Zukunft

31. Januar 2012 in Forschung, Politik

Die Speicherung von Strom wird einer der Erfolgsfaktoren für ein “wirklich” smartes Smart-Grid, da nur mit der Funktion der “zeitlichen Überbrückung” der Umbau der Erzeugung wirtschaftlich erfolgen kann. Was hierzu technisch notwendig ist, ist weitgehend einfach beschrieben: Speichere Energie mit hohem Wirkungsgrad.

Windgas wird hierbei aktuell als eine der Möglichkeiten diskutiert, die den Charme hat, die Kosten durch eine doppelte Verwendbarkeit als direkte Strom- und Wärmequelle in den bestehenden Infrastrukturen niedrig zu halten. Letztlich ist es keine technische Frage, sondern eine betriebswirtschaftliche Frage, ob sich ein Speicher lohnt oder doch eher zusätzliche Netzkapazitäten und “steuerbare” Erzeuger, wie z.B. Biogasanlagen sinnvoll sein werden.

Update: Windgas, das durch Methanisierung (CO2-Zusetzung) aus Wasserstoff (Elektrolyse) und somit aus “überflüssigem” Erneuerbarem Strom erzeugt werden kann, kann zu 100% in die bestehende Infrastruktur der Erdgasnetze integriert werden. Kleinere Anlagen könnten auch direkt Wasserstoff in das Gasnetz einspeisen. Dies ist jedoch nur bis zu einem Anteil von ca. 10% Wasserstoff im Gesamtgas möglich.

Die Redaktion hat bereits versucht Firmen zu identifizieren, die sich im Windgas engagieren und sucht hier aktuell Informationen zu Unternehmen, die dieses Thema vorantreiben!

Smart-grids.org Redaktion (MS)

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Neue Studie zu Entwicklung von Smart-Grids in Asien

17. November 2011 in Allgemein, Forschung, Unternehmensnews

Researchandmarkets hat die neue Studie “Asia-Pacific Smart Grid Activities – Gradual Awakening of a Revolution” veröffentlicht, die hier zu erwerben ist. Die Studie fokussiert auf Markttrends, die Rolle der Energieversorger im asiatischen Markt, die Rolle von Banken und Investoren und aktuelle Forschungsergebnisse. Die Studie ist ab 367 EUR zu kaufen.

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Berliner Startup spart CO2

10. November 2011 in Allgemein, CO2 & Klimawandel, Unternehmensnews

Das Berliner Startup ActNow, das mit dem Portal www.eine-million-tonnen-co2.de eine Plattform für ein medianwirksames CO2-Engagement geschaffen hat, ist eine Kooperation der der FCG (Forest Carbon Group) eingegangen und setzt nun vermehrt auf Waldprojekte. Zeitgleich scheint uns der Relaunch der Seite zunehmend geeignet, sich auch Endkunden UND Unternehmen zu wenden. Da Smart-Grids letztlich ebenfalls in Folge des Klimawandels und der damit zunehmenden Bedeutung von Eneuerbaren Energien entwickelt und eingeführt werden müssen. Werden wir bei Smart-Grids.org zunehmend auch das Thema CO2 mit in unsere Themen integrieren. Wir werden daher dieses Thema in unser Diskussionsforum und ggf. auch unsere Gruppenstruktur integrieren. (Quelle: Redaktion smart-grids.org)

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VDI-Kongress “Smart Grids”

9. November 2011 in Allgemein, Forschung, Politik, Tagungen und Veranstaltungen

Der VDI lädt am 29. und 30. November 2011 nach zum Wissensforum “Smart Grids” nach Düsseldorf ein. Ziel ist der fachliche Austausch zu Themenblöcken wie Netzausbau, Integration der Erneuerbaren Energien und neuer Speichertechnologien. Den Eröffnungsvortrag hält Katherina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, zum Thema “Smart Grids und der komplette Umbau des Energiesystems”. (Quelle)

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Smart Meter für Smart Grid nicht erforderlich?

8. November 2011 in Allgemein, Forschung

Erfordert das Smart Grid eigentlich tatsächlich den breiten Einsatz von Smart Metern als Voraussetzung? Hierzu haben wir von smartgrids.org uns einmal die gängigen Ziele von Smart Grids angesehen und folgende Kurzanalyse zusammengestellt:

  • Dezentrale Einspeisung
    Für die dezentrale Einspeisung sind Smart Meter nicht grundsätzlich erforderlich. Hierfür ist vielmehr die Regelung des Netzes von der Übertragungsnetze auf die Mittelspannungs und ggf. Ortnetze zu erweitern, um dezentrale Produktionseinheiten bei Bedarf ab- bzw. anzuschalten. Hierzu sollte die Messung der Spannung und Frequenz an den Umspannungsstationen als Steuerungsinstrument ausreichend sein.
  • Abgleich Produktion und Verbrauch / Optimierung der Effizienz
    Für einer verbesserte Anpassung der Stromproduktion an den Verbrauch sind Smart Meter nur dann erforderlich, wenn ein Teilnetz eine Überproduktion nicht an die übergelagerte Netzebene abgeben kann. In diesem Fall könnten Smart Meter eingesetzt werden, um temporär den Verbrauch zu erhöhen, z.B. über der Start der Kühlaggregate in einem Kühlhaus. Hier könnte der flächendeckende Einsatz von Smart Metern z.B. den bedarf für Regelenergie reduzieren, da erstmalig Verbraucher gesteuert werden könnten, z.B. technisch oder über Preissignale. Diese Fähigkeit des Smart Grids wird jedoch erst zum Tragen kommen, wenn die zentral durch die TSOs gesteuerte Stromproduktion nicht mehr ausreichen würde, Engpässe im Netz mittelfristig auszuregeln, da der Anteil nicht gesteuerter Erneuerbarer Energieerzeuger anteilig zu groß geworden ist. Modellrechnungen, wie groß der Anteil der Erneuerbaren hierzu steigen muss sind uns allerdings nicht bekannt.
  • Verbesserung von Verbrauchsprognose
    Hierfür scheint der Smart Meter zum Beispiel zur Verbesserung von Verbrauchsprognosen geeignet zu sein. Jedoch gilt dies nur für die heute schon recht gut prognostizierbaren Verbräuche von Haushaltskunden, da RLM-Kunden i.d.R. bereits mit Fernauslesbaren Zählern ausgestattet sind. Für die Verbesserung der Prognosen der Haushaltskunden dürfen zudem wenige Smart Meter für die Prognoseverbesserung ausreichend sein.

Unsere Kurzanalyse zeigt zunächst keinen signifikanten Bedarf nach Smart Metern für das Smart Grid. Der Smart Meter bleibt somit kurzfristig eher ein politisches Ziel, das mit der Hoffnung verbunden ist, eine Verbrauchsreduktion beim Endkunden zu erzielen und ein Instrument, mit dem Netzbetreiber und Vertriebe ggf. eine Kostenreduktion realisieren können. Viele Anregungen und Kommentare zum Artikel würden uns freuen!

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Smart-Grids.org Relaunch

20. Oktober 2011 in Allgemein

Wie man unschwer erkennen kann, hatten wir einige Probleme mit unserer Webseite. Leider ist bei unserem Hoster der Großteil der bisherigen Artikel auch verloren gegangen. Wir werden in den nächsten Tagen versuchen, die Artikel aus alten Backups neu einzustellen. Das ganze nutzen wir auch als Chance, um nach 2 Jahren unser Design aufzupeppen und das CMS-System zu wechseln.

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Banken springen auf Smart Grid Zug auf

10. Dezember 2010 in Allgemein, Investitionen

Die Bank Vontobel bringt ein Indexzertifikat auf den Markt, das spezfisch auf die Chancen von Smart Grids ausgerichtet ist. Das Zertifikat (WKN: VT0DSG), das an der Stuttgarter Börse berechnet und publiziert wird, basiert auf dem S-BOX Index, der 15 Unternehmen umfasst. Hierbei sind Unternehmen, die spezialisiert sind auf Smart Metering ebenso enthalten wie Infrastrukturanbieter für Gas und Strom. (Quelle)

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IT deutscher Energieversorger nicht bereit für Smart Grid

19. Februar 2010 in Allgemein, Unternehmensnews

Die Studie der Logica Management Group “Die Energiewirtschaft wird smart” zeigt auf, dass die deutschen Energieversorger das Thema Smart Grid bisher sehr verhalten angehen. Zunächst wird auf die Einführung von Smart Metern gesetzt. Die IT-Unterstützung für das Smart Grid wird bisher weitgehend vernachläßigt. (Quelle)

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T-Systems baut Smart Grid in Friedrichshafen

17. Februar 2010 in Allgemein, Forschung, Investitionen, Unternehmensnews

T-Systems hat bekanntgegeben, dass Sie noch in 2010 in der T-City, Friedrichshafen, in den zwei Stadtteilen Oberhof und Windhag intelligente Strom- und Gaszähler einführen werden. Dies ist laut T-Systems der erste Schritt in Richtung Smart Grid in Friedrichshafen. Ob der Smart Meter allerdings wirklich DIE Kernkomponente des Smart Grid sein wird, steht heute noch in den Sternen. Wir bei Smart-grids.org sind der Meinung, dass wohl eher die Erweiterung der Netzregelung auf die Ebene der Mittel- und ggf. Niederspannungsnetze zunächst den Kern des Smart Grids ausmachen werden.